Natur des Seins


Die universelle Gegenwart des Geistes, der sich in unserem Leben betätigt, bildet einen formlosen Stoff, der immerzu Formen hervorbringt und diese ununterbrochen wechselt.

 

Wir haben gute Gründe anzunehmen , dass diese universelle Natur dreifaltig ist: Geist, Seele und Körper.

 

Der Geist bildet dabei die "Software", er ist der große Erstverursacher, die Seele dessen Werkzeug und Ausdrucksform der Geistestätigkeit. Der Körper bildet das Resultat dieser Handlung.

 

Die Seele folgt dem Willen des Geistes. Den Körper betrachten wir als ein vom Geist Geschaffenes und durch die Form in Erscheinung getretenes Leben. Wir nehmen an, dass es sich hier nicht um eine bewusste Intelligenz handelt.

 

In der Form der menschlichen Entwicklung bringt sich der Geist in einen Zustand, in dem Individualität lebbar wird. Ab hier beginnt die Höherentwicklung des Menschen auf seinem Weg zur Großen Wirklichkeit.

 

Die Natur wartet auf den Menschen und auf seine Mitarbeit innerhalb dieser Naturgesetze.

Der Mensch ist niemals „urschöpferisch" tätig. Er entdeckt nur und nutzt das Entdeckte.

 

Monika Hülsmann